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Wanderung rund um Everode

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oder bei Christa Schmidt, Tel.: 05187/3582

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Lauftreff: Stunt100 Sibbesse 2010

Nachricht vom 05.08.2010

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Lauftreff: allgemein

 

100 Meilen Wahnsinn.

Ich habe das ohnehin nicht für eine gute Idee gehalten. Aber was solls. Der Trupp Läufer, der früher noch an den Lippen des Trainers hing, macht ohnehin was er will. Achim sowieso. In Koproduktion mit Mario haben die beiden sich momentan dem Ultra verschrieben. Nachdem Mario bereits den Treppenlauf und einen 100 Meilen Lauf absolviert hat, ist jetzt Achim dran. Der Stunt 100 in Sibbesse soll es sein. Die kleine, aber von Organisator Hansi Köhler, äußert fein organisierte Veranstaltung ist der Wahnsinn schlechthin. Nicht nur, dass diese Strecke so unglaublich lang ist…nein…sie geht teilweise auf Wegen entlang, die diesen Namen wirklich nicht verdienen. Aber ihr wisst ja: Was der Mensch braucht, soll er haben!

Als Karsten und ich mit den Mountainbikes Richtung Sibbesse starten, verpassen wir uns erstmal. Ich sehe bereits die ersten Läufer auf der Strecke. Einer davon…also wenn ich auf einer Insel wäre…das könnte Robinson Crusoe sein. Ich weiß ja, dass Ultraläufer ein ziemlich seltsamer Haufen sind, also mache ich mir keine großen Gedanken. Ich weiß nur eins genau: Ich gehöre definitiv nicht dazu!

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Bruno und Karsten in der “Grünen Hölle”.

 
In Alfeld treffen wir uns. Mario kommt von der Arbeit und Karsten ist auch da. Wir radeln Richtung Sibbesse. Hinter dem Bollhasen fahren wir auf die Strecke und treffen Bruno. Der geht einen Anstieg hinauf und verströmt nicht gerade den Charme der absoluten Willenskraft. Es sind noch über 100 Kilometer zu laufen, also schön langsam. Den Berg hinaufhasten bringt eh nichts. Mario fährt vor und wartet oben auf Achim. Da kreuzen sich die Strecken und unser Achim, das wissen wir mittlerweile schon, liegt vorn. Karsten und ich fahren vor und verpassen Achim. Wir nehmen die falsche Abzweigung und treffen kurz vor Sibbesse den Läufer, der auf Platz 2 liegt. Es geht den Berg wieder hinauf. Einen fies steilen Trampelpfad, der meinen Tacho glatt auf 5 km/h hinunter zwingt. Oben wartet Mario. „Achim ist vor 5 Minuten durch.“

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Silvi, Achim und Karsten unterwegs. Wirkt irgendwie wie ein eingespieltes Team. Bild 1.

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Silvi, Achim und Karsten unterwegs. Wirkt irgendwie wie ein eingespieltes Team. Bild 2.


 
Wir düsen auf dem Rennstieg hinterher. „Das war mal wieder ein klassischer Mario“ sagt Karsten, als wir 15 Minuten später immer noch nicht an Achim dran sind. Und wir fahren fast dreißig Sachen. Vor Adenstedt fahren wir dann auf. Achim wird von Silvi begleitet. Verdammt, das sieht schnell aus; jedenfalls für diese Strecke. Wir begrüßen uns und ich stelle fest, dass Achim frischer aussieht als alle Läufer, die wir bisher auf der Strecke gesehen haben. Als ich die Zeit bei Kilometer 60 sehe, denke ich mir: „Hoffentlich ist das nicht zu schnell.“ Ich rechne den Abstand zu Bruno hoch. Der ist eigentlich viel zu weit hinten. Oder Achim zu weit vorn. Na, schauen wir mal.

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Achim hat alle Hindernisse aus dem Weg geräumt...okay, vielleicht nicht ganz alle...

 

Silvi ist fast dreißig Kilometer an Achims Seite. Sie muss sich strecken, um dran zu bleiben. Ich weiß ungefähr, was Achim für diesen Lauf trainiert hat. Ich kann mir nicht vorstellen, dass einer der anderen Starter so gezielt und umfangreich trainiert hat. Aber: Ich kenne niemanden davon. Also ist das reine Spekulation. Karsten und ich drehen um und begleiten Bruno noch ein Stück. Der sieht wieder besser aus und kommt gut ins Laufen.

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Bruno kommt wieder!

 
Nach einem ausgiebigen Schluck Kaffee und einem Mega-Apfelkuchenstück kraxeln wir zur Hörsumer Hütte hoch. Da ist ein Verpflegungspunkt. Achim ist noch immer schnell unterwegs. Silvi hat einen roten Kopf. Entweder hat Achim einen schmutzigen Witz erzählt, oder das Tempo ist wirklich hoch. Danach geht es in die Leinewiesen. Achim verströmt einen besonnenen, ruhigen Eindruck. Das wirkt absolut souverän und sicher. Ich denke das erste Mal daran, dass ich mich in meiner Einschätzung vermutlich geirrt habe. Karsten bleibt noch ein bisschen dran, ich drehe ab Richtung Heimat.

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Ein Klassiker fürs Archiv. Das sind nicht die Füße von Luis Trenker.

 
Ich verfolge das Rennen im Internet, das hat Hansi gut organisiert, und sehe, wie Achim sich immer weiter entfernt. Um 23.30 Uhr rufe ich ihn noch einmal an. Was ich da am Telefon höre, klingt noch immer ruhig und locker. Jetzt denke ich: „Da brennt nichts an.“ Auch Bruno ist noch im Rennen. Ich schlafe mit der Gewissheit ein, dass beide das Rennen zu Ende bringen werden. Bevor ich ins Land der Träume abdrifte, denke ich noch einmal an die Strecke. Das war wirklich hammerhart. Was die Jungs da leisten…Hut ab!

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Sehe ich das Skepsis im Blick? Nein, das kann nur ein Irrtum sein. Achim war absolut souverän.

 
Am Morgen flitze ich sofort zum Rechner. Achim hat das Ding mit Bravour souverän gewonnen. In einer Zeit von 19.16 Stunden hat er die Verfolger regelrecht deklassiert. Wahnsinn! Auf diese Leistung kann er verdammt stolz sein. Das kann jeder, der diesen Kanten hinter sich gebracht hat. Ich lese noch Hansis schwärmerischen Kommentar und bin recht froh, dass ich Achim gut genug kenne, um zu wissen, dass er nicht „abheben“ wird.

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Eine ganz starke Leistung! Glückwunsch Achim!

 
Dann kommt auch Bruno ins Ziel. Platz 8 in 25:48 Stunden. Von 20 Startern kamen 15 ins Ziel. Ich rufe Achim an und der hört sich noch immer verdammt frisch an. Ein paar Glückwünsche wechseln den Besitzer und ich freue mich für ihn, dass er sich diesen Wunschtraum erfüllt hat.

 

© Thomas Knackstedt

 

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Letztes Update dieser Seite: März 2012.
 

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